15

Jan

2010

Ich suche dich, du suchst mich… oder auch nicht?

19:07,

Tina Englisch

…über die Angst… und deren Bewältigung… bzw warum Ratgeberkolumnisten so wenig über diese Angst schreiben!

Wie schon in meiner Antwort an Bruno auf meine letzen Artikel erwähnt, möchte ich dem Thema Angst vor Bindung/Beziehung einen eigenen Artikel widmen:

Zu Beginn denke ich, ist es wichtig mal zu sagen, dass es – nach meiner Erfahrung – keine Einschränkungen gibt, welche Menschen auf Internetplattformen nach den geeigneten Partnern suchen. Von Student bis arbeitslos, über Anwälte und Ärzte; alles tummelt sich auf diversen Plattformen, vom überzeugten Single bis zum verzweifelten Sucher; es gibt den Hascher nach Bestätigung, uvm; aber sind diese Menschen nicht überall unterwegs? Finden wir sie nicht auch auf jeder Durschnittsparty?

Vorerst – warum sich wenige Psychologen mit dem Thema Angst befassen in Ratgeberkolumnen: weil sich auch weniger Menschen mit dem Thema Angst befassen. Also schon, aber mehr diejenigen, die auf Menschen treffen, die Angst haben. Denn diejenigen, die selbst lieber weiterhin ihre Angst behalten als sich auf das Gegenüber einzulassen, die haben (für sich) schon einen guten Grund und wollen zumeist die Angst gar nicht loswerden – zumindest nicht in diesem Moment. Sobald sie dazu bereit sind, werden sie es auch tun, und dazu braucht es meist keine Ratgeberkolumne, sondern nur einen Blitz der Liebe; meist Liebe zu sich selbst.

Es ist eine Tatsache: es gibt viele Menschen, die – aus welchem Grund auch immer – sich nicht mehr einlassen wollen: weil sie verletzt wurden, weil sie nicht gelernt haben, was Liebe ist, weil sie sich selbst nicht lieben und deshalb ein Gegenüber suchen, das unrealistisch perfekt sein muss und somit einfach nicht real, weil sie sich einfach nicht umstellen wollen, denn Beziehung bedeutet auch Anpassung, und sogar das kann zu Verletzungen führen… und welcher Grund auch immer dahinter steht, Menschen wollen nicht verletzt werden. Völlig legitim. Je weiter wir uns – also jeder von uns – aus dem Fenster hinauslehnen, desto eher fallen wir. Auch das ist klar. Andere wiederum springen sofort, ohne sich überhaupt vergewissert zu haben, dass darunter zumindest ein Sprungtuch gespannt ist. Sie verlieben sich wahnsinnig schnell und geben gleich und sofort alles, am liebsten beim dritten Date der Ring am Finger ; )! Wie hoch wir hinaufklettern, und wie tief wir fallen, dass ist eigentlich eine Sache der eigenen Vorliebe, bzw – was Liebe wirklich ist, aber dazu später.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Verletzung: wir werden verletzt und lassen uns deshalb nicht mehr auf Beziehungen ein, weil wir Angst haben, wieder verletzt zu werden: diese Betrachtungsweise ist – oberflächlich betrachtet – richtig, allerdings hat sie – tiefgründig – keinerlei Bestand: wenn wir uns – wegen einer Verletzung nicht mehr auf andere Menschen einlassen, dann nicht aus dem Grund um nicht verletzt zu werden, sondern aus dem Grund, weil wir selbst es versäumt haben, die alte Verletzung zu heilen. Wir sind in dem Gefühl geblieben „nicht richtig“, „nicht liebenswert“ zu sein; „nicht auszureichen“ oder „nie den richtigen zu finden, der/die uns liebt“. Der Grund der dahinter steckt ist aber nicht, dass wir Angst haben, dass der andere uns nicht liebt, sondern der, dass wir uns selbst nicht lieben, dass wir selbst Angst davor haben, vor dem anderen nicht zu bestehen; „gut genug zu sein“. Das muss erst geheilt werden, und das geht nur und einzig und allein über „finde heraus, dass du selbst liebenswürdig bist“. Deshalb auch sehr oft die „Selbstbestätigungstripps“ nach Trennungen: um sich selbst wieder mit den Augen der Bewunderung zu sehen.

Liebe – und das ist jetzt das Geheimnis – ist nichts, was uns gegeben werden kann, es ist auch nichts, was uns genommen werden kann. Liebe ist – oder eben nicht. Sie entsteht in uns, und wächst in uns. Ein Mensch in unserem Leben kann –wenn er uns durch die Augen der Liebe sieht, unsere eigene Liebe zu uns selbst nur wachsen lassen, weil wir vielleicht durch seine Augen gesehen an uns selbst Seiten entdecken, die wir bisher noch nicht kannten, und deshalb uns selbst als liebenswürdiger und begehrenswerteter erkennen, als bisher. Oder er regt uns dazu an, über uns selbst hinauszuwachsen. Indem er zB Dinge in uns sieht, die wir vergessen haben, nicht für möglich gehalten hätten, oder nicht mal selbst in uns gesehen haben. Wir erringen Erfolge, angeregt durch unseren Partner und freuen uns über uns selbst. Somit ist die Liebe zum Partner eigentlich nicht mehr, als die Liebe zu uns selbst, die wir auf einmal um so viel stärker, umso vieles intensiver erleben, dass wir das „zu viel“ an Liebe „abgeben“ müssen, und sie auf den Partner übertragen. Dadurch, dass er das auch macht, wird unsere Liebe mehr und wir wachsen beide über uns hinaus. Die Liebe wächst…

Und hier kommen wir auch zum Grundproblem: Menschen, die sich auf die Liebe nicht einlassen, haben meist nicht die Fähigkeit verlernt, den anderen zu lieben, sondern eher die Fähigkeit, liebevoll auf sich selbst hinzuschauen. Und die wahren Leidtragenden? Sind diejenigen, die es mit diesen Menschen zu tun haben, und sich in sie verlieben. Es geht dann darum, den egoistischen Blick des Wollens von sich selbst wegzulenken, hin zu – was bin ich – wer bin ich – was will ich – und was kann ich selbst bei mir tun, um die Liebe zu erkennen,… zu mir selbst, denn das ist die einzige Liebe, die ich brauche, um mit dem Leben und mit meinen Mitmenschen und nicht zuletzt mit meinem Partner glücklich zu werden.

Deshalb… auf die höchsten Gipfel kommen wir alle – mit der Liebe zu uns selbst… und mit dem richtigen Partner? Beginnen wir zu fliegen… ; )

In diesem Sinne

Finde Deine Liebe!

Eure Tina Englisch

PS: Vielen, herzlichen Dank auch für eure Mails, Gästebucheintragungen usw, freu mich sehr über eure Meinung zu meinem Blog! : )

Gepostet in: Date, Liebe, Single



Kommentare 6

Dein Kommentar zu diesem Artikel:

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17.01.2010 | 04:20

Hallo Tina,

habe Deinen neuesten Blog gelesen und muss mich doch
glatt noch mal zu Wort melden. Damit du nicht glaubst, ich
stünde in psychologisch bedingter Zwangsopposition zu Dir
(*zwinker*), lobe ich zuerst mal: ich finde Deine Worte wichtig
und richtig! Ich kann nur mit einer Formulierung nix anfangen:
“…mit dem richtigen PARTNER? Beginnen wir zu fliegen…”

Jetzt werde ich mal ketzerisch und behaupte: mit dem richtigen
Partner fahren wir Auto, schließen Verträge ab, bauen Häuser,
gehen ins Theater… Aber Fliegen? NEIN, ganz bestimmt nicht!

Will der Teil einer Liebe, der mit Gefühlen zu tun hat, einen Partner?
Sicher passen die Paare, die sich selbst Partner sind, prima über
einen langen Zeitraum zusammen. Aber haben sie sich deswegen
gefunden, geschweige denn, ineinander verliebt?

Ich persönlich denke beim Wort “Partner” sofort an Geschäfte und
nicht an Liebe, Leidenschaft oder Sehnsucht. Paare, die sich selbst
“Partner” nennen, waren mir schon immer seltsam suspekt und
deren Sex möchte ich mir ehrlich gesagt gar nicht erst vorstellen – dabei
würde ich wohl einschlafen (bei der Vorstellung, nur ums klarzustellen…)!

Während ich dies hier schreibe, fällt mir auf, dass es in der deutschen
Sprache sowieso an passenden Worten mangelt für zwei sich Liebende.
Selbst die nicht gerade als leidenschaftlich verufenen Briten, tun sich hier
deutlich leichter und sagen einfach “Lover”. Nun, Liebhaber/in hört sich eher
nach rein sexuell aktiven Menschen an als nach Menschen, die sich einfach
nur “liebhaben”. Schatz, Liebling etc. hat mehr was von Kosenamen,
Liebende/r hört sich irgendwie umständlich an.

Also am Ende doch wieder PARTNER? Brrrr, mir graust es vor dieser
Vorstellung! Deswegen meine höchstoffizielle Anfrage an die Expertin:
Wie sag ichs, wenn ich keine Partnerin will, sondern eine meine Sinne
benebelndes, mich in Wallung versetzendes, mich tief berührendes Gegenüber
suche, die in zweiter Instanz auch gern eine Partnerin sein darf.
Aber NUR in zweiter Instanz, denn Sehnen kann ich mich nicht nach einer “Partnerin”.
Und auf das Sehnen möchte ich ungern verzichten…

Mit auf expertlichen Rat hoffenden Grüßen

Bruno
(der, wo sich gern mit Deinen Beiträgen auseinandersetzt..)

brunobopp

18.01.2010 | 22:22

Hallo Bruno, danke nochmals für Dein comment. Also zuerst mal… das Fliegen ist natürlich eine Metapher und steht dafür, dass wir alles allein erreichen können, und der Partner “nur” sowas ist wie das Pünktchen auf dem i, das diese Liebe nichts ist, was wir brauchen, und dass – wenn wir sie erleben – es unser Leben nur insofern verbessert, indem wir das Gefühl haben, das sowieso schon vorhanden “beste” noch zu toppen. Und das ist ein Gefühl wie abheben… umgs: fliegen ;) ! Und dann… ja dann tut es mir sehr leid, wenn Deine (Geschäfts-)Partner keine Menschen sind, die Dich ergänzen, berühren und Deine Sinne in Bewegung versetzen… Vielleicht nicht auf die gleiche Weise wie der Mensch, mit dem ich mein Leben – also das ganze ;) – verbringen möchte, aber dennoch… wenn er kein “mehr” zu mir ist, wozu dann die Partnerschaft, egal ob im Geschäftsleben oder Privat? Ich denke, wie man das Wort “Partner” konditioniert ist einzig und allein die eigene Entscheidung… und es führt doch zu weit, wenn wir uns einer philosophischen Wortdiskussion hier widmen… falls Du darauf Lust hast, bist Du vielleicht besser hier aufgehoben, ist auch mein blog, und der behandelt genau diese Themen… ;)
alles Liebe!
Tina

tinaenglisch

18.01.2010 | 22:26

Hallo Tina
Schöner Artikel Ich kann dir da nur Zustimmen und doch möchte ich noch etwas Ergänzen. Warum machen Menschen ungute Erfahrungen. Warum fühlen wir uns Verletzt. Warum meinen wir uns dann doch getäuscht zu haben.
Schauen wir uns das doch mal an.
Worüber Reden Menschen wenn sie sich Kennen lernen. Schön wetter Seite
Was machen wir am Anfang. Uns von der Besten Seite Zeigen.
Kurz und Knapp Theater. die meisten zeigen sich nicht Erlich. Sie betrügen sich und den anderen.
Woher kommen viele Verletzungen und das Gefühl nicht Verstanden werdens.
Von nicht zuhören, sich nicht Zeigen. Wieviel Menschen nehmen sich wirklich die Zeit, sich hinzusetzen und sich in die Augen zu sehen um zuzuhören.
Es braucht Zeit und wirkliche Offenheit und die Bereitschaft den anderen anzunehmen und sich selbst anzunehmen. Wir alle sind nicht Perfekt und daher gibt es nicht den Perfekten Partner. Angst vor Nähe hat viel damit zu tun, sich nicht wirklich zu zeigen, sich zuzumuten. Sich einlassen bedeutet, Im Dialog zusein aus Zwei Welten eine Schnittmenge zu bilden und die zum leben zu bringen. Das Ja zu mir schafft das Ja zu dem anderen. In jeder Beziehung gibt es Reibungspunkte und es macht spass, daran zu wachsen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Die Nähe und das Vertrauen sind ein so wunderbares Fundament und Energielieferant für das Alltägliche. Liebe ist ein Gefühl, Partnerschaft ist eine Entscheidung eine Entscheidung für einander zu stehen. Wenn ich mich am Anfang beim Kennenlernen langsam öffnen über wirklich das rede was innerlich mich bewegt, gehen die denen Fassade wichtig ist, es bleiben die, die einen Wirklich sehen wollen. Und dann kann ich wirklich anfangen meine Alten Erfahrungen umzuschreiben, sofern ich das wirklich will. Von sich nicht geliebt fühlen zu geliebt fühlen braucht es Kraft und nochmal den Mut die Trauer und Tränen zuzulassen um dann am Ende die Erfahrung zu machen, das man doch geliebt wird. Die wirkliche Offenheit und Erlichkeit, sind heilsam. nicht jeder Trägt dem Prozess mit, aber der da mit geht, de wird eine andere tiefe Liebe erleben. Gemeinsam ein Tal zu schreiten Hand in Hand lässt Vertrauen und liebe Erblühen. Es lässt tiefe erfühlen, Geborgenheit spürbar werden. Partner sind Partner Verbündete sozusagen.
Beziehung hat was mit Bezug zu tun, so vordert uns eine Beziehung immer wieder und wir können durch unsere andersartigkeit neues Entdecken. Liebe ist einlassen und sie bracht wie jede Pflanze Nahrung. Wer sich Traut sich dem Hinzugeben, durch seine alten Erfahrungen durchzugenen und sie Präsent macht, wird letzlich, altes loswerden und um vieles Reicher werden. Liebe ist Möglich nur wir müssen uns und der Liebe Vertrauen.
Grüße euch und Wünsche euch den Mut, es zu Riskieren euch so zu zeigen wir ihr seit, mit all dem was ihr an euch mögt und dem was ihr nicht mögt. Wenn ihr euch so zeigt, werdet ihr von denen gesehen, die Euch sehen wollen.
Zu meiner Tochter 22j sag ich . Ich liebe dich wie du bist, weil du so bist wie du bist.
In diesem Sinne Es lohnt sich die Angst zu überwinden

Kasriel

kasriel

18.01.2010 | 22:44

Lieber Kasriel, vielen Dank auch Dir für Dein comment! :) Ja stimmt, das ist eine Möglichkeit, woher Verletzung stammt, aber nicht die einzige. Ich weiss nicht genau, aber ich stelle mir vor, ein Mensch, der von Kindesbeinen an gelernt hat, “richtig” zu sein, der glaubt dem Gegenüber doch gar nicht, wenn dieses meint, sie/ihn als “falsch” kritisieren zu müssen! Wo keine Wunde, dort kein Schmerz! So wie Du es bei Deiner Tochter beschreibst: Sie weiss, dass sie so gut ist, wie sie ist. Wenn jetzt ein junger Mann meint, ihr sagen zu müssen, sie sei es nicht, dann wird sie wissen – er ist für mich nicht richtig.

Du hast auch damit recht, dass ein langsames Kennenlernen den Heilungsprozess unterstützen kann… vielleicht setzt dieser sogar die Heilung in Gang, allerdings glaub ich, das funktioniert nur dann, wenn der Mensch selbst schon daran glaubt, liebenswert zu sein – oder es sich zumindest vorstellen kann. Denn ansonsten ist es wie Eulen nach Athen tragen… wer nicht selbst glaubt, liebenswert, gut oder richtig zu sein, der wird niemandem vertrauen, der es von ihm glaubt… Deshalb – ich glaube: es kommt aus Dir! Erst wenn Du Dich selbst liebst, oder zumindest darauf vertraust, dass Du liebenswert bist, bist Du bereit für die Liebe!

Und zu guter Letzt! Hast Du nochmal recht: es lohnt sich auf jeden Fall… :)
Alles Liebe!
Tina

tinaenglisch

19.01.2010 | 21:07

Hallo tina
Nun es gibt viele Gründe wodurch Angst entsteht, das spielt aber so denk ich nicht wirklich eine Rolle. Entscheident ist, wie es ändern. Will ich mein Blick auf die Welt ändern?
Es ist letzlich eine Entscheidung.
Es geht mir auch nicht um langsame Kennenlehrnen. was Angst abbaut. Das stimmt in sofern auch nicht wirklich. Die Angst lässt sich durch liebesgefühlen überdecken, kommt dann spätestens, wenn es Konkreter wird. Verschoben ist nicht aufgehoben, sagt man.
Liebe und Partnerschaft ist eine Entscheidung. Klar und deutlich. Ob eine Zuneigung und liebe hält, hat nichts damit zu tun, ob man ein Jahr braucht um gemeinsam Händchen zu halten. Oder ob man bereits nach einem Tag zusammen inden Federn landet.
Die Angst verliert ihre kraft wenn ich sie mit nehmen, darüber rede und zwar von Anfang an. Im gemeinsamen Dialog wo gerade diese Dinge dasein können und gerade am Anfang,entsteht Vertrauen das ich auch mit dem Angenommen bin, was ich nicht so toll finde an mir. Dieses Angenommen sein führt zu dem Gefühl von Geborgenheit und verstärkt nur das liebevolle Gefühl zu einander.
Ich muss allerdings zustimmen, wenn ich mein Weltbild beibehalten will, das Menschen nicht Vertrauenswürdig sind, kann der Liebevollste Mensch nichts in bewegung bringen.
Eifersucht ist immer ein gutes Beispiel. Sie ist am Anfang selten und kommt ihrgendwann wieder. Ich habe mich von einem Tag auf den anderen in eine Familie reingegeben mit Kind. Es war Gut so. Sich entscheiden und Verantwortung übernehmen. Allerdings muss man sich einlassen und kompromiss bereit sein.
Liebe Singels es lohnt sich sich zu zeigen, ja zusagen zu sich um dann gemeinsam einen neuen Weg entstehen zu lassen.
Grüße dich und Euch

kasriel

19.01.2010 | 23:14

Lieber Kasriel, hast Du alle meine Blogeinträge verfolgt? Dort sollte erwähnt sein, dass es viele Gründe gibt, wie Angst entsteht, und dass es von mir aus geht, ob ich sie loswerde(n will). Und allein diese Entscheidung verändert mein weiteres Leben… ob meine Beziehungen von jetzt an positiv(er) verlaufen, oder eben nicht. Und ja, ich stimme Dir zu: Beziehung ist immer eine Entscheidung. Da die Liebe ja, wie im letzten Beitrag erwähnt, einzig und allein aus mir selbst kommt, deshalb ist es auch weniger wichtig, wen ich liebe. Mit dem einen ist es leichter, mit dem anderen schwieriger… aber möglich, soweit die Pheromone da nicht dazwischen funken – generell mit jedem. Und – ein langsames Kennenlernen erleichtert das Lernen, da man weniger schnell in alte Muster zurückfällt (was in Extremsituationen ja leicht passieren kann). Wie auch immer… ein Weg der Liebe ist immer ein Weg des Lernens, der sich einlassens… und wie weit jeder da gehen möchte, ist jedem selbst überlassen. Was mir noch sehr wichtig ist zu sagen: Liebe ist, oder eben nicht. Wenn beide wollen, dann finden sie einen Weg. Und wenn nicht, dann werden das auch stundenlange Gespräche nicht ändern (auch, wenn wir das noch so sehr hoffen…)

Alles Liebe
Tina

tinaenglisch