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Balance

Balance beim Kennenlernen und in der Beziehung

Der Entschluss ist gefasst, man möchte nicht länger alleine sein. Die Zeit des ausgiebig gelebten Single-Lebens soll nun zu Ende gehen. Zwar waren ein paar Abenteuer zwischendurch auch ganz nett, jedoch gewinnt die Überzeugung, doch mit einem festen Partner oder einer festen Partnerin besser durchs Leben zu gehen. Hat man dann erstmal jemanden kennen gelernt, der oder die auch richtig gut gefällt, ist es wichtig, bei den weiteren Kennenlernschritten die richtige Balance zu haben. Man möchte das Gegenüber ja neugierig auf sich machen, aber gleichzeitig noch nicht zu viel verraten. Ist man jedoch zu zugeknöpft, könnte das den weiteren Kontakt erschweren. Natürlich gibt es kein Patentrezept, wie man beim Kennenlernen die richtige Balance hält, aber ein wenig Übung macht das schon viel einfacher. Regeln sollten schon eingehalten werden, aber die stehen nirgendwo geschrieben und es kommt auf das Feingefühl der beiden Menschen an, um die Balance zu finden. Grundsätzlich kann man sagen, dass alles ok ist, was beiden Partnern gefällt.

Balance

Balance – was dem einen zu viel, kann dem anderen noch zu wenig sein

Da die ersten Kennenlernfragen schnell beantwortet sind, müssen danach Humor, Feingefühl und ein guter Charakter überzeugen, wenn beide weiterhin Interesse an einem persönlichen Kennen lernen haben und der Wunsch nach weiterem Kontakt besteht. Geht man zu schnell vor, könnte das natürlich als plump aufgefasst werden und ist man zu träge, kann sich ein zunächst hoffnungsvoll begonnener Kontakt auch sehr schnell wieder verlieren. Es ist also nicht leicht, mit der richtigen Balance auf beiden Seiten die richtige Geschwindigkeit zu finden, um aus dem ersten Interesse, dem folgenden kennen lernen und des aneinander Herantastens auch wirklich eine Liebe wachsen und eine schöne Partnerschaft entstehen zu lasen. Durch das Internet ist die Auswahl an potentiellen neuen Partnern zwar sehr groß, aber dafür dann auch die entsprechende Menge der Kontaktversuche, die sich dann nicht halten können. Man sollte aber trotz dieses Wissens nicht denken, dass es den Versuch nicht wert wäre. Denn mit der Idee, nicht allein sein zu wollen, hat man auf jeden Fall den ersten Schritt in die richtige Richtung getan.

Aufmerksamkeit

Man ist interessiert und aufmerksam, wenn man jemanden liebt oder Gefühle für ihn hat. Beim Hass ist es nicht anders. Wenn man aber jemanden ignoriert, signalisiert man ihm, ihm nicht zu kennen. Gefahr läuft man, wenn man seinem Partner oder seiner Partnerin beurteilt, bewertet und abstempelt. Denn dann kann man ihn ganz schnell aus den Augen verlieren. Der Schlüssel zu Liebe und Glück, ist der achtsame Umgang mit den Menschen in seiner Umgebung.

Ganz da zu sein bedeutet Aufmerksamkeit

Für Verliebte ist nur der Augenblick wichtig. Alles was der Geliebte macht, sagt und wie er sich bewegt wird behutsam betrachtet und bemerkt. Und somit spürt auch der Partner, dass er wichtig ist und das macht ihn stolz. Und somit fühlt er sich geschätzt und geborgen. Verbundenheit und Glück werden durch diese Momente der Aufmerksamkeit gezeugt. Echte Nähe kann durch diese Achtsamkeit entstehen.

Aufmerksamkeit kann durch Routine getötet werden

Bei Beziehungen die schon etwas länger laufen, kann es sein das der Alltag die Beziehung überschattet. Die Achtsamkeit wird ersetzt durch Routine Gewohnheit. Blumen werden nicht mehr geschenkt, der Hochzeitstag wird vergessen. Was aber das schlimmste ist, wenn der Mann diverse Veränderungen an seiner Frau nicht mehr auffallen. Zum Beispiel ein neues Kleid oder eine neue Frisur.

Routine ist bequemer und übermittelt Sicherheit

Wir Menschen gewöhnen uns an alles, sagt man. Aber warum ist das so? Sind wir einfach nur zu bequem neue Sachen zu erlernen? Und nehmen es lieber hin, das der Partner nicht tanzen kann, anstelle was dagegen zu tun? Entscheidungen werden uns durch Urteile abgenommen. Dabei sind es doch auch Veränderungen und Gemeinsamkeiten die eine Beziehung aufrecht erhalten.

Offen sein für Veränderungen

Wer offen ist, kann auch die Veränderungen seines Partners wahrnehmen. Wenn man mal zurückschaut auf sein Leben, so wird man feststellen, das nicht von Dauer ist. Man sollte alles so wahrnehmen als wäre man fremd. Das macht Aufmerksamkeit aus.

Man sollte immer im Jetzt leben und nicht zurück schauen was mal war oder was mal sein wird. Wer aufmerksam ist, wird eine liebevolle Partnerschaft führen. Manchmal sind es nur die kleinen Dinge, die zählen.


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