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Geborgenheit

Brauchen wir Geborgenheit?

Was beinhaltet eigentlich der Begriff Geborgenheit in einer Beziehung? Es heißt, dass du deinem Partner vertrauen kannst, offen zu ihm sein kannst und er zu dir hält.
Gewiss steht Geborgenheit im Anspruchsdenken an eine Partnerschaft bei Frauen höher auf der Wunschskala als bei Männern. Oft interpretieren es Männer aber einfach so, als gehe es nur um Schutz und Verantwortung für den Schwächeren. Darum geht es jedoch nicht, auch wenn innige Beziehungen zwischen Menschen, ob nun Partnerschaften oder Freundschaften, auch einen gewissen Schutz gewähren. So ein Schutz wird dadurch gewährt, dass du dich auf den anderen verlassen kannst, seiner Loyalität sicher bist und dich mit allen Problemen an ihn wenden kannst und umgekehrt. Geborgenheit in einer solchen Begrifflichkeit hat nichts damit zu tun, dem anderen vielleicht Entscheidungen aus der Hand zu nehmen oder ihn jeder Eigenverantwortlichkeit freizusprechen. Ein guter Rat, liebevolle Zuwendung, eine Umarmung oder einfach nur Zuhören kann bereits das Gefühl von Geborgenheit vermitteln.

Wann fühlt man Geborgenheit?

Schon jetzt kannst du dir diese Frage stellen. Hinterfrage, ob du mit deinem Mann oder Lebensgefährten über deine Probleme offen redest. Bist du allein mit Ärger und Stress im Beruf, mit Zukunftsängsten und anderen Sorgen? Vielleicht liegt es gar nicht an deinem Partner, sondern daran, dass du ihn nicht mit dererlei Dingen belasten willst oder nie gelernt hast, ehrlich über dich zu sprechen. Wenn der andere aber nicht weiß, was dich bewegt, dann kann er dir auch kein Verständnis und keine Hilfe und Unterstützung entgegenbringen. Umgekehrt frage dich, inwieweit du deinem Partner Geborgenheit vermittelst. Stehst du loyal zu ihm, wenn er vielleicht mal im Beruf versagt oder mit anderen Schwierigkeiten kämpft?

Gegenseitigkeit ist wichtig

Geborgen müssen sich immer beide Partner in einer Beziehung oder einer Freundschaft fühlen. Einseitigkeit führt dazu, dass sich einer vernachlässigt und überfordert fühlen wird. Geborgen fühlen heißt ja auch, dass du dich sicher fühlst. Und damit ist nicht die soziale Sicherheit gemeint, die auch wichtig ist. Sicherheit in einer Beziehung aber wächst aus vertraulicher Gemeinsamkeit. Können sich beide aufeinander verlassen, werden sie aus der inneren Geborgenheit heraus auch die meisten Schwierigkeit erfolgreich angehen können.


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